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Le Havre.
Lichtschrein
für das Gebet.
Die neue Kirche Notre Dame de Bonsecours steht auf dem Grundstück zwischen Rue de Verdun und Rue Maridor und ersetzt das aufgrund seines schlechten strukturellen Zustands abgerissene Gebäude von 1913. Die Diözese von Le Havre hat dem auf die Restrukturierung von öffentlichen und privaten Gebäuden spezialisierten Büro AGAPE Architectes den Auftrag vergeben. Vor Baubeginn 2009 wurde das Grundstück neu analysiert, um nicht nur ein neues Gebäude für den Kult zu erreichten, sondern auch ein Social Housing System. Die neue Kirche hat sich dieser neuen Funktion des Gebietes angepasst, indem das liturgische und das pastorale Leben integriert wurden.
Die Neustrukturierung des Grundstücks ist das Rückgrat aller Phasen der Entwicklung, des Entwurfs und der Umsetzung. Der Grundriss des Gebäudes basiert auf einem deutlichen Grundprinzip: der zentrale Altar liegt auf der Achse der Apsis und wird von der Achse des Baptisteriums gekreuzt. Das Resultat ist eine symbolische tief christliche eschatologische Botschaft. Diese neue räumliche Spannung ist fundamental, weil sie dem Gebäude eine deutliche Dynamik verleiht. Das maßvoll kontrollierte Licht definiert und untermalt diese Grundabsicht und verwandelt die solide Stahlbetonwand in einen Lichtschrein zur Aufnahme der liturgischen Funktionen.
Hierdurch erhält Madras®-Glas eine ganz wesentliche Bedeutung. Das für die höheren Öffnungen in den Außenmauern gewählte Modell Fili verbreitet sanft das Licht und unterstützt hierdurch das Gebet. Das Dekor aus langen schmalen satinierten Streifen erinnert an riesige stilisierte Gräser auf einem stärker deckenden satinierten Hintergrund, wodurch die Konstruktion optisch erhöht wird, was einen bedeutenden symbolischen Wert darstellt. Es ist also nicht nur das Licht, sondern auch das Design, vereint in einem einzigen Modell: Madras® Fili, ein Ergebnis der Erfahrungen von Vitrealspecchi auf dem Gebiet der chemischen Ätzung und Satinierung von Flachglas und ein Synonym italienischer Qualität. Eine Qualität, die alle Modelle der Madras®-Kollektionen vereint und die auch in der leichten Handhabung und der ausgeprägten Unempfindlichkeit gegen Fingerabdrücke zum Ausdruck kommt.
Madras® Fili ist erhältlich mit Ausrichtung an der kurzen (225 cm) oder an der langen (321 cm) Scheibenseite und eignet sich für einen vielseitigen Einsatz: in Außenbereichen ist es dank seines groß dimensionierten Motivs auch aus der Entfernung erkennbar und daher für Fassaden und Öffnungen (wie bei Notre Dame de Bonsecours), Balkone, Überdachungen, Balustraden etc. geeignet. In Innenbereichen findet es Anwendung in Trennwänden, Ganzglastüren, Duschwänden etc. und bietet als waagerechte Fläche interessante Lösungen für Tische und Ablageflächen aus Glas.
Madras® Fili entspricht der Norm UNI EN 12543: 2000, ist temperierbar und auch auf bereits geschichtetem Floatglas erhältlich. Außerdem ist es lackierbar, wodurch es zu einem innovativen Finish wird. Je nach verwendeter Farbe/Lackierung kann es als externe (Fassaden, Balkone etc.) oder interne Verkleidung (von Wänden, Schrank- und Küchenschranktüren, Möblierungen etc.) eingesetzt werden.
 
BILDUNTERSCHRIFTEN
 
FOTO 01. Die neue katholische Kirche Notre Dame de Bonsecours in Le Havre, Frankreich. Straßenansicht.
FOTO 02. Senkrechte Öffnung mit Madras®-Glas Mod. Fili. Das Dekor aus langen schmalen satinierten Streifen erinnert an riesige stilisierte Gräser und erhöht optisch die Konstruktion.
FOTO 03. Madras®-Glaswand Mod. Fili an der Außenmauer. Die Beleuchtung wird sanft durch die spezielle Glasbearbeitung moduliert und macht das gesamte Gebäude zu einem Lichtschrein für das Gebet.
FOTO 04. Madras®-Glaswand Mod. Fili an der Außenmauer (Detail).
 
PROJEKTDATEN
 
Bauherr:
Diözese Le Havre.
 
Projekt:
Architekt: AGAPE ARCHITECTES, Antoine Pelissier et Philippe Mariette
Ingenieur: INCA
Umweltstudie: ECHOS
Akustik: ACOUSTIBEL
 
Ort:
166, Rue de Verdun, Le Havre (Frankreich).
 
Fläche:
400 m2
 
Fassungsvermögen:
180 Sitzplätze (bis 250 Personen bei wichtigen Feiertagen).
 
Wärmeschutz:
Gebäude entspricht RT 2005, eingetragen 2010.
 
Baukosten:
1.300.000 € HT*, inklusive Innenausstattung.
 
Bauzeit:
2009 - 2012
 
Eröffnung und Weihe:
17. Mai 2012
 
Fotografie:
Photos MARIWAK
 
*Hors Tax = ohne MwSt.
 
Der Text wurde von der Presseabteilung Vitrealspecchi verfasst. Wir danken dem Büro AGAPE ARCHITECTES für die Unterstützung in Form von Fotos und Texten.
Vitrealspecchi und der Verfasser stehen zur vollständigen Verfügung für die Korrektur eventueller Fehler und Versäumnisse.