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Madras® ist nur Vitrealspecchi.
Das chemische Ätzverfahren ist eine alte Technik: Wissenschaftler führen die Entdeckung auf Heinrich Schwanhardt zurück, Sohn des Meisters der Radgravur, der 1686 zum Ätzen Säure verwendete, um die glänzenden Figuren vom matten Untergrund hervorzuheben.
Diese Technik verbreitete sich gegen Mitte des 17. Jh. und wurde von Emile Gallé eingesetzt. Das Wissen des Verfahrens war ein streng gehütetes Geheimnis. Erst Anfang der Sechzigerjahre wurde die Erforschung des Verfahrens wieder aufgenommen und auf industrieller Skala von Vitrealspecchi eingesetzt, wozu ein Verfahren zur Ätzung und Dekoration von Floatglas patentiert wurde. Das Verfahren erhielt den Namen Madras®, um das so bearbeitete Glas zu unterscheiden, da die durch die chemische Korrosion erlangte Kräuselung an eine besondere Bearbeitung indischer Seide und ihrer Reflexe erinnert.

Madras®La Storia